»Interventionen 2: NICHTS/ALLES ist neutral«

Es verstecken sich Orte in uns, die keiner kennt. Utopien, hegemoniale Herbergen der Einigkeit.
Revolutionäre Gebilde der persönlichen Vernunft. Architektonische Abspaltungen der Fantasie. Heterotopisches Verlangen. Verbindungsmuster der Kulturen. Allgemeinplätze aus dem Unsichtbaren. Orte, die keine zweckmäßige Bedeutung haben, wie wir sie kennen, die sich aus der überlieferten Evolution herausstülpen und doch viel mehr als ein Zuhause sind:

Eine Heimat ohne Geburt.

Und doch wirkt es zuweilen auf mich, als säßen wir in Spiegeln fest. Spiegel, die den Zwischenraum reflektieren, zwischen dem, was wir glauben, sein zu müssen und unseren vermummten Idealen, die wir nicht sind. Und daraus erwächst ein Widerstand, ein Fremdkörper, der uns ummantelt, sich in unser Zusammenleben schlängelt, es zäh und morastig werden lässt, den Fluss bricht.

INTERVENIERT!